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MD TAG 2026: Austausch, Impulse und neue Perspektiven

Über 650 Pflegefachpersonen, zwei Tage, ein Ziel: die Zukunft der Pflege beim MD Baden-Württemberg aktiv gestalten. Aufgrund der großen Teilnehmendenzahl fand der MD Tag Pflege 2026 im CongressCentrum Pforzheim erstmals an zwei Tagen statt – mit jeweils mehr als 300 Mitarbeitenden aus den Bereichen der Einzelfallbegutachtung Pflege und der Qualitätsprüfung von Pflegeeinrichtungen. Die Gelegenheit, um sich über aktuelle Themen auszutauschen, neue Impulse zu erhalten und gemeinsam an der beruflichen Weiterentwicklung zu arbeiten.

Das Bild zeigt die stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Medizinischen Dienstes Baden-Württemberg auf der Bühne hinter dem Sprechpult im Congress Centrum Pforzheim
Bild: Sybille Stindl bei der Begrüßung

Sybille Stindl, stellvertretende Vorstandsvorsitzende, und Dr. Thomas Rösel, Leitender Arzt des MD Baden-Württemberg, eröffneten die Veranstaltung. Schnell wurde deutlich, wie groß und vielfältig der Pflegebereich beim MD Baden-Württemberg inzwischen ist.

Wie dynamisch sich der Bereich Pflege derzeit verändert, machte Judith Vogt, Leiterin des Verbundes Einzelfallbegutachtung Pflege und Leiterin des Verbundes Qualitätsprüfung Pflegeeinrichtungen, in ihrem Impulsvortrag deutlich.

Ein chinesisches Sprichwort brachte ihre Botschaft ihres auf den Punkt:

„Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen einige Mauern, andere bauen Windmühlen.“

Für den MD Baden-Württemberg bedeutet das: offen bleiben für neue Entwicklungen und gemeinsam Lösungen gestalten, statt ausschließlich an Bewährtem festzuhalten – Windmühlen bauen statt Mauern errichten.

Workshops: Von KI bis Gewaltprävention

Im Zentrum standen praxisnahe Workshops zu Themen, die den Arbeitsalltag direkt betreffen:

  • Künstlicher Intelligenz im Arbeitsalltag und in der Pflegebegutachtung
  • Stressbewältigung im Berufsalltag
  • Gewalt in der Pflege – sensibel erkennen und handeln
  • Berufsbegleitendes Studium beim MD Baden-Württemberg
  • Aufgaben und der Rolle des Verwaltungsrates

Zentrale Erkenntnisse

Im gemeinsamen Plenum zum Abschluss wurden die wichtigsten Erkenntnisse sichtbar.  Künstliche Intelligenz kann vor allem bei unterstützenden und repetitiven Aufgaben entlasten- doch die fachliche Expertise der Gutachterinnen und Gutachter sowie das Know-how und die Erfahrung der Assistenzkräfte bleiben weiterhin unverzichtbar. Der Mensch bleibt im Mittelpunkt.

Ebenso deutlich: Sensibilität im Umgang mit möglichen Gewaltsituationen ist essenziell. Und ein berufsbegleitendes Studium beim MD Baden-Württemberg bietet echte Perspektiven für die berufliche Weiterentwicklung. Referierende aus dem Verwaltungsrat erläuterten zudem dessen zentrale Aufgaben und betonten:  Eine stabile Zusammenarbeit von Verwaltungsrat und Vorstand ist entscheidend für die Weiterentwicklung der Organisation.

Blick nach vorn

Andreas Klein, Vorstandsvorsitzender, schloss die Veranstaltung mit einem Ausblick aufkommende Entwicklungen und seinem Fazit „Solche Tage zeigen, wie viel Expertise und Engagement in unserem Team steckt“.

 

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